Wer gerne mit Operationsverstärkern baut, kann damit auch wunderbar Regelnetzteile bauen. Die Schaltung benutz ich ganz gern auf Steckbrettern, wenn ich teilweise krumme Spannungen brauch bzw. von einem 4fach-OP-Baustein noch einen frei hab.

Vom Prinzip her ist die Schaltung wirklich einfach. Sie besteht aus einem OP, 2 Widerständen und einem NPN-Transistor. Man muss lediglich beachten, dass es immer eine Minimallast von wenigen mA benötigt, sonst ist die Regelung nicht aktiv!

Damit ihr euch auch was darunter vorstellen könnt, hier mal ein Beispiel-Schaltplan für eine Regelung von 9V auf 5V:

Die Widerstände R1 und R2 erzeugen dabei eine Spannungsreferenz. Wer genaue Referenzen braucht, kann dazu auch gerne die Referenz-Spannungs-ICs verwenden, die es auf dem Markt gibt.

Im Einschaltmoment ist die Referenz höher als die geregelte Spannung. Demnach schaltet der OP und steuert den NPN an. Die Spannung am Ausgang steigt, bis sie sich der Referenz annähert. Dann macht der OP langsam zu und regelt den Transistor so, dass die geregelte Spannung der Referenz entspricht.

Diese Schaltung eignet sich vor Allem bei kleinen Strömen. Bei höheren Strömen und Stromschwankungen wird die Schaltung eventuell instabil und die nachgeschaltenen Bauteile können ab und an einige Spannungsspitzen abbekommen. Dem kann man entgegenwirken, wenn ein Kondensator mit einigen µF nachgeschalten wird.