Längsregler sind einfache Spannungsregler, die direkt die Spannung umwandeln, indem sie einen VDR (Voltage Dependent Resistor) nachbilden, der immer die gleiche Ausgangsspannung rauslässt.

Festspannungsregler sind die einfachsten dieser Art. Genannt sei hier die 78xx-Reihe (positiv) und die 79xx-Reihe (negativ). Diese sind prinzipell ein Längstransistor, der an der Basis eine Z-Diode hat, die die Spannung konstant hält.

Aber den Umgang mit solchen Reglern setze ich etwas vorraus, da diese so häufig vorkommen wie sonst nur Widerstände 😉

Wenn man nun eine regelbare Spannung braucht, ist das schon um einiges komplexer. Aber auch dafür gibt es fertige Bauteile, wie zum Beispiel LM317 oder LM340K. Diese arbeiten intern mit einer Differenzspannung zwischen dem Output und dem Adjust-Eingang, an dem ein einstellbarer Spannungsteiler liegt.

Ich habe mal ein Reglenetzteil mit dem LM317 aufgebaut, das bis 1,5A (Imax) liefert. folgend der Schaltplan

Die Dioden sorgen für einen Spannungsausgleich beim Abschalten, um den LM317 zu schützen. Der Spannungsteiler für die Referenzspannung besteht aus R3 und R2.

Die Eingangsspannung sollte immer größer als die Ausgangsspannung gewählt werden, weil über dem LM317 immer Spannung abfällt. (Typischerweise 3V)

Womit wir bei dem Problem der Spannungsregler wären. Da über ihnen immer die Restspannung abfällt (Ue-Ua), verbraten diese bei Last viel Leistung. Das ist grundsätzlich bei allen Linearreglern so. Man sollte also entsprechend entweder für gute Luftzirkulation sorgen oder einen kleinen Kühlkörper an die Regler schrauben!

Auch wenn über den Reglern viel Leistung verloren geht, so liefern diese eine saubere Ausgangsspannung und bestehen nur aus wenigen Bauteilen. Die Schaltung bleibt kompakt und ist universal einsetzbar.