Da natürlich nicht jedes System gleich läuft, musste ich meine MyCPU auf meinen Aufbau optimieren. Zuerst war da das Problem, dass der Registermonitor auf dem CPU-Stack regelmäßig zu Abstürzen geführt hat. Dennis meinte, es läge an der zu langen Adressleitung, weshalb die MyCPU falsche Registeradressen angesprochen hat und somit immer wieder abstürzte. Bemerkbar wurde die zu lange Leitung auch durch Spannungsreflexionen, die bis zu 12V betrugen und die Oktal-Buffer gegrillt haben.

Den Bus habe ich von einem langen Kabel um ca. die Hälfte kürzen können, indem ich auf beiden Seiten des Buskabels die Konnektoren anbrachte. Kaum war dies getan, lief alles einwandfrei.

Als nächstes wollte ich den CPU-Takt so hoch wie möglich bringen, damit das System aber noch stabil läuft. Die Flow-Chart in der Dokumentation von Dennis hilft dabei ungemein. Ich konnte dadurch den CPU-Takt auf 7,2MHz hochtreiben und die MyCPU läuft durchwegs stabil.

Ab und an ertappe ich mich auch dabei, wie ich sie anschließe und mit dem Basic-Interpreter rumspiele 😀

Hier sieht man dann noch die zusammengesteckte MyCPU und den Registermonitor, während die MyCPU läuft.