Der Diodentester und Durchgangsprüfer ist ein Multifunktionseinschub, bestehend aus drei Elementen:

  1.  4 LEDs, um die Spannungen zu überwachen (Sicherungswächter)
  2.  einen Software-Durchgangsprüfer um Kurzschlüsse zu finden
  3.  einen Diodentester, mit dem Sich die Schleusen- bzw. Zenerspannung messen lässt

Der Sicherungswächter muss, denke ich, nicht weiter behandelt werden… Es sind im Endeffekt einfach nur viel LEDs.

Der Durchgangsprüfer funktioniert so, dass von einem Digitalpin des Controllers ein High-Pegel an die Anschlussbuchsen geführt wird. ein Digitalpin als Eingang prüft nun, ob ein High-Pegel anliegt. Der Eingang selbst verfügt auch noch über einen externen Pull-Down-Widerstand. Sobald dieser einen High-Pegel misst, wird ein weiterer Digitalpin des Arduino auf HIGH gelegt, sodass ein Rechteck-Signal mit ca. 5kHz aus der astabilen Kippstufe über eine diskrete TTL-Schaltung auf einen Piezosummer gelegt wird. Dieser liegt an 9V und ist auch gut zu hören. Parallel dazu wird auf dem TFT im entsprechenden Fenster ein blinkendes Fenster mit ca. 5Hz betrieben. So entsteht eine audiovisuelle Signalisierung.

Über das TFT kann man das Modul nun auch in den Diodentest-Modus bringen. Dazu schalten Relais den Controller von den Buchsen ab und legen eine Konstantstromquelle, bestehend aus einem Transistor, auf die Klemme. Parallel dazu iegt ein OP als Subtrahierer, sodass die reine Differenzspannung gemessen wird. Dieses Signal wird auf einen Analogeingang gegeben, der das Signal misst und intern in eine Spannung umrechnet. Wiese wird an das Mainboard geschickt und ausgegeben. Die Stromquelle kann dabei zwischen 3mA und 15mA umgeschaltet werden, ebenfalls über ein Relais.

Theoretisch wäre es auch möglich durch den Spannungsabfall Widerstände zu messen, damit will ich aber einen separaten Einschub machen, wenn überhaupt…