Alles für die Werkstatt aus eigener Hand

Wie alles begann…
In der Ausbildung am KIT haben wir einen 19″-Rack gebaut, für den wir modulare Einschübe erstellt haben. Das System an sich war genial, problematisch war nur, dass auf dem Bus neben einer 9V-Gleichspannung nur diverse Wechselspannungen lagen. Das hat in sofern genervt, da man für jeden Einschub eine Gleichrichtung, Siebung und Spannungsregelung erstellen musste. Dadurch ging unnötig Platz verloren und die Bauteile sind auf Dauer auch Kostenpunkte, die man meiden kann…

Die Idee
Nach einigen Überlegungen, wie man das System optimieren konnte, kam ich zu dem Entschluss, ein komplett neues System zu entwerfen. Die Trafos für das alte System konnte ich wiederverwenden, da die Wicklungen Sonderanfertigungen waren und mehrere galvanisch getrennte Spannungen liefern. Somit habe ich einen 280VA-Transformator genommen, der die Sekundärspannungen 12V, 12V, 24V, 20V-0V-20V hat. Die Letzte Spannung ist weniger optimal, da diese prinzipiell aus 40V AC mit Mittelanzapfung besteht, aber sie ist nutzbar. Jede Spannung ist für 3A ausgelegt, was genug Leistung für die Schaltungen bringt.

Reflexion
Da auch bei diesem Projekt im Laufe der Zeit einige Fehler gemacht und Kompromisse eingegangen wurden, wird es nicht weiterentwickelt. Stattdessen wird aktuell ein „overengineered way too complex modular master system“, Arbeitstitel „ModLab“ entwickelt. Sinn der Sache ist diesmal, alles besser zu planen, einen neuen Ansatz zu gehen und weniger Arduino zu benutzen. Durch verbessertes Backplane-Bus-Design sind jetzt auch mehr Einschübe möglich, die eine höhere Datentransferrate benötigen. Mehr zu diesem Projekt kommt bald auf dieser Homepage 😉