Eine Diskussion, die ich schon mehrfach führen musste:
Ist ein Poti oder ein Drehimpulsgeber besser?

Ich für mich selbst arbeite viel lieber mit Potis als mit DIGs, aber das ist auch immer Ansichtssache. Potis haben den Vorteil, dass sie ein einfaches Analogsignal ausgeben, ohne weitere Elektronik zu benötigen. Das bringt den Vorteil, Schaltungen kompakt zu halten, gerade bei Dingen wie Funktionsgeneratoren, wo man vier oder noch mehr Potis hat. Auch haben Potis meiner Meinung nach einen gewissen Retro-Flair, der einfach nicht zu bezahlen ist :D.

Ein Nachteil ist, dass sie relativ ungenau sein können bzw. ihren Wert wegen diversen Einflüssen verändern. Auch kann man diese keine vollen 360° drehen (Bis auf Mehrgangpotis, aber das ist ein anderes Thema).

Drehimpulsgeber sind da oftmals etwas komplizierter. Diese benötigen z.B. einen µController zum auswerten und, sofern man diese wie Potis benutzen will, einen digitalen Poti. Je nach Auslastung auf dem µController ist die Reaktion auch oftmals träge und die Abstufungen sind je nach digitalem Poti auch reichlich ungenau.

Dafür ist der DIG volle 360° drehbar und auch leichtgängiger und der eingestellte Wert verändert sich nicht. Die Auswertung des Signals ist auch einfacher, da es normale Digitalimpulse ausgibt.

Außerdem sind DIGs moderner und können auch leichter verschiedene Modi schalten (Frequenzbereiche in Oszis etc…). Deshalb sind diese meist in neuen Geräten eingebaut.